Jahr für Jahr denke ich mir neue Vorsätze aus, bringe sie zu Papier und hänge sie voller Enthusiasmus an meine Pinnwand.
So auch Ende 2012. Mit einem dicken Schuss Motivation ausgestattet, verkündete ich allen jenen, die es hören
Große Pläne wurden geschmiedet, denn 2013 mache ich alles besser, schöner, etc. (hier beliebiges Adjektiv einsetzen, sucht euch was aus!).
Das Super-duper-Jahr 2013 steuert bereits auf Tag 4 zu und ich sitze hier am heimischen
Was den Rückschluss zulässt, dass ich gerade meinen Vorsatz Numero Uno breche:
Numero Uno: Kontinuierlicher für das Studium lernen.
Dazu will ich mich eigentlich garnicht groß auslassen, außer: Nö.
Es gibt soviel wichtigers, als dass mein Kalender zuließe, sich rechtzeitig auf Prüfungen vorzubereiten. Die Spülmaschine räumt sich schließlich nicht von alleine aus ...und meine Klamotten können auch nicht ewig auf dem Boden rumliegen! Arbeiten muss ich auch noch.
Abgesehen von meinen wichtigen, hausfraulichen Tätigkeiten (hahahahahahahahahahaha mal 100)
ist dieser Druck zwei Wochen vor den Prüfungen doch was herrliches, nicht? Was gibt es schöneres, als mit einer Kanne Kaffee oder Tee am Schreibtisch Stunde für Stunde zu hocken, während man sich die wirklich, wichtigen Dinge des Lebens (Statistik, ahoi.) ins Hirn prügelt?
Nur blöd, dass ich ständig pinkeln muss.
Und bevor dieser Selbstbeschiss hier weitergeht, führen wir mal Punkt 2 aus:
Numero dos: Mehr Sport feat. gesunde Ernährung
Welch Klassiker in meinem Artikel!
Auch hier möchte ich nicht viele Worte verlieren
Selbstverständlich werde ich bald wieder dreimal in der Woche laufen gehen. Und nebenbei schaue ich noch beim Training vorbei! Beachtet einfach nicht das markierte Wort im vorherigen Satz. Völlig unerheblich. Wenn die Sonne mal wieder scheint und das Grau draussen vertreibt, wenn ich mir endlich neue Sportschuhe gönne, wenn Schwarzenegger keine Filme mehr dreht, ja dann scharr ich meine Hufen und renne los! Wuhu!
Gesunde Ernährung ist
Und last but not least, Numero trés: Ich mäste mein Sparschwein
Mein Sparschwein möchte gefüttert werden. Kontaktdaten gebe ich bei Nachfrage gerne raus (grins?). Leider steht dieser Vorsatz im ständigen Zielkonflikt mit meinem Lebensmotto: "Man gönnt sich ja sonst nichts" und für mein Wohlbefinden ist es wirklich exorbitant wichtig, mich mit schöner Kleidung, duftenden Cremchen und einer Menge Ben&Jerrys Eis (ich denke, über den Preis müssen wir kein Wort verlieren) zu umhüllen, von daher muss ich an den richtigen Kanten schleifen.
Von daher: Mensaessen ist sowieso komplett überbewertet, hehe. Lang lebe die Stulle!
Ihr seht, ich arbeite wirklich hart an der Umsetzung meiner Vorsätze.
Und deswegen welze ich mich jetzt in meine ausgebeulte Jogginghose (sportlich), kaufe mir eine Jumboportion Eis (Wie gesagt: nicht am falschen Ende sparen! Und Energie in Form von Kalorien sind immens wichtig für den Körper) und schnappe mir meine neuesten Zeitschriften (ich bilde mich weiter).
Es wird, liebe Leutchen, es wird!
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen